mobile Ultraschallgeräte
Mehr als mobil – Ultraschallgeräte für maximale Freiheit in der Praxis
✔️ Volle Flexibilität: Überall einsetzbar – in der Praxis oder unterwegs
✔️ Kabellos & smart: Direkte Verbindung zu Smartphone oder Tablet
✔️ Präzise Diagnostik: Hochauflösende Bilder in Echtzeit
Point-of-Care
35 Min. laden - einen Tag schallen
Das Mindray TE Air i3P setzt neue Maßstäbe in der mobilen Point-of-Care-Diagnostik – kabellos, kompakt und jederzeit einsatzbereit. Mit hochauflösender Bildgebung, robuster IP68-Zertifizierung und smarter KI-Unterstützung liefert es zuverlässige Diagnosen direkt am Patientenbett, in der Notaufnahme oder unterwegs.
Laptop-Ultraschallgeräte
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Mobile Ultraschallgeräte in der Praxis – informieren Sie sich jetzt
Handheld-Ultraschall: Innovative Einsatzmöglichkeiten in Notfallmedizin, Kardiologie und Gynäkologie
Die moderne Ultraschalltechnologie erlebt einen Wandel hin zu immer kompakteren, mobilen Lösungen. Besonders Handheld-Ultraschallgeräte bieten Ärztinnen und Ärzten in der Notfallmedizin, Kardiologie und Gynäkologie die Möglichkeit, präzise Diagnostik direkt am Patienten durchzuführen – unabhängig von Raum, Zeit und technischer Infrastruktur. Ob als tragbares Point-of-Care-Gerät oder kabelloses Pocket-System: Mobile Ultraschallgeräte verbessern klinische Abläufe und steigern die Versorgungsqualität nachhaltig.
Insbesondere in der Notfallmedizin, Kardiologie und Gynäkologie bringen diese Hand Ultraschallgerät Lösungen immense Vorteile für Ärzte und Patienten. Nachfolgend erhalten Sie einen detaillierten Einblick in aktuelle Studien (ab 2022), klinische Vergleiche und innovative Technologien, die diesen Trend vorantreiben.
Modell | Fachbereiche | Wireless | Akku | Gerätetyp | Smart Imaging | KI-Assistenz |
---|---|---|---|---|---|---|
Mindray Zeus | Allgemeinmedizin, Notfallmedizin, Gynäkologie, Kardiologie, MSK / Orthopädie | ✗ | Integrierter Akku | Mobiles Gerät | ✓ | ✓ |
Mindray MX7 | Allgemeinmedizin, Notfallmedizin, Gynäkologie, Kardiologie, MSK / Orthopädie | ✗ | Integrierter Akku | Mobiles Gerät | ✓ | ✓ |
Mindray TE Air i3P | Allgemeinmedizin, Notfallmedizin, Gynäkologie, MSK / Orthopädie | ✓ | Integrierter Akku | Handheld-Gerät | ✗ | ✗ |
Mindray TE Air e5m | Allgemeinmedizin, Notfallmedizin, Gynäkologie, MSK / Orthopädie | ✓ | Integrierter Akku | Handheld-Gerät | ✗ | ✗ |
Handheld-Ultraschallgeräte: Hochleistungsdiagnostik für die Kitteltasche

Handheld-Ultraschallgerät TE Air e5M – kompakt genug für die Kitteltasche, leistungsstark genug für präzise Point-of-Care-Diagnostik.
Mobile Handheld-Ultraschallgeräte – mittlerweile kaum größer als ein Smartphone – passen bequem in jede Kitteltasche und liefern hochwertige Ultraschalldiagnostik am Einsatzort. Sie ermöglichen eine schnelle, kabellose Point-of-Care-Sonographie (POCUS) – ob in der Notaufnahme, der Hausarztpraxis oder im Rettungseinsatz. Der Vorteil: Untersuchungen wie Echokardiographie, Lungensonographie oder Abdomensonographie können ortsunabhängig durchgeführt werden. Ärzte profitieren von maximaler Mobilität und sind nicht mehr auf stationäre Systeme angewiesen.
Aktuelle Studien unterstreichen besonders den Nutzen tragbarer Ultraschallgeräte bei akuten medizinischen Ereignissen. Eine Studie aus dem Jahr 2022 demonstrierte eindrucksvoll, dass Rettungssanitäter, ausgestattet mit mobilen Ultraschallgeräten (wie z. B. Butterfly iQ), eine wesentlich schnellere und präzisere Diagnostik bei Patienten mit Verdacht auf akute Herzinsuffizienz durchführen konnten. Die diagnostische Genauigkeit stieg dabei von 14 % auf beeindruckende 53 %, während gleichzeitig die Zeit bis zum Therapiebeginn drastisch reduziert wurde – von ursprünglich 169 Minuten auf nur noch 21 Minuten.
Portabilität:
Diese Ultraschallgeräte begleiten Ärzte nicht nur auf der Visite, sondern auch in abgelegene Gebiete, auf Hausbesuche und in Notfallsituationen. Beispielsweise erlaubt dies dem Notarzt, innere Blutungen bei Traumapatienten direkt vor Ort zuverlässig zu beurteilen oder dem Kardiologen, postoperative Patienten am Krankenbett auf perikardiale Ergüsse zu untersuchen.
Einfache Bedienung und KI-Unterstützung:
Die intuitive Bedienbarkeit moderner Handheld-Geräte reduziert Barrieren in der täglichen Nutzung. Innovative Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) und intelligente Algorithmen unterstützen Ärzte bei der schnellen und korrekten Interpretation der Bilder. Ein Beispiel hierfür ist das Philips Lumify, das eine automatisierte Detektion von Lungenveränderungen (B-Linien) bietet und besonders in der COVID-19-Diagnostik wertvolle Dienste geleistet hat.
Kosteneffizient und wartungsfreundlich:
Handheld-Geräte kosten oft nur einen Bruchteil eines stationären Ultraschallsystems und bieten somit auch kleineren Kliniken und Arztpraxen Zugang zu hochwertiger Diagnostik. Zusätzlich reduzieren sich Wartungs- und Desinfektionsaufwand erheblich, was wiederum die Betriebskosten senkt und die Hygiene in klinischen Settings verbessert.
Interdisziplinäre Anwendungen – Vielseitigkeit in der Praxis:
Ein weiterer entscheidender Vorteil dieser mobilen Geräte liegt in der vielseitigen Einsatzfähigkeit über diverse Fachbereiche hinweg. Eine einzige Handheld-Sonde kann heute problemlos verschiedene Untersuchungen abdecken – von der Kardiologie über die Gefäßdiagnostik und Abdomen-Sonographie bis hin zur Geburtshilfe und Gynäkologie. Eine aktuelle Übersichtsarbeit konnte beispielsweise zeigen, dass tragbare Ultraschallgeräte in der pränatalen Betreuung Ergebnisse liefern, die in Qualität und Genauigkeit traditionellen, stationären Geräten kaum nachstehen. Das verdeutlicht, wie vielseitig und zuverlässig diese kleinen Geräte mittlerweile sind.
Selbstverständlich ist der Ultraschall stark von den Fähigkeiten und der Erfahrung des Untersuchers abhängig. Eine multizentrische Studie aus der Notfallmedizin wies darauf hin, dass unerfahrene Anwender beim Lungenultraschall zur Pneumoniediagnose zwar eine geringere Sensitivität (ca. 31 %) als beim Röntgenbild (66 %) aufwiesen, jedoch gleichzeitig eine höhere Spezifität erzielten. Dies bedeutet weniger falsch-positive Ergebnisse im Vergleich zur klassischen Röntgenaufnahme. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Technologie zwar hochleistungsfähig ist, jedoch immer von gut geschultem Personal eingesetzt werden sollte, um ihr volles diagnostisches Potenzial auszuschöpfen.
Mobile Ultraschallgeräte in der Notfallmedizin: Schnelle Diagnosen am Einsatzort
Mobile Ultraschallsysteme für die Notfallmedizin ermöglichen eine schnelle, bildgestützte Diagnostik direkt am Ort des Geschehens – ideal für Rettungseinsätze, Notaufnahmen oder Hausbesuche. Kompakte Handheld-Geräte liefern in Sekunden wichtige Informationen über innere Blutungen, Thoraxverletzungen oder kardiale Notfälle – lange bevor der Patient das Krankenhaus erreicht.
Vor allem in abgelegenen oder ressourcenarmen Umgebungen ermöglichen kompakte Ultraschallgeräte eine kritische Bildgebung direkt am Krankenbett oder Unfallort. Die Auswirkungen auf die Notfallversorgung sind enorm: Egal, ob in einer ländlichen Klinik oder bei einer Katastrophensituation – tragbare Scanner unterstützen lebensrettende Entscheidungen, wenn keine radiologische Abteilung verfügbar ist. Rettungssanitäter und Feldärzte setzen diese Geräte deshalb zunehmend bereits bei der Erstuntersuchung vor Ort ein.
Eine wegweisende Studie aus dem Jahr 2022 stattete Sanitäter im Rettungsdienst mit Handheld-Ultraschallgeräten (Butterfly iQ) aus, um Patienten mit akuter Atemnot bereits im Rettungswagen zu untersuchen. Die Ergebnisse waren beeindruckend: Die diagnostische Genauigkeit für akute Herzinsuffizienz stieg durch den Einsatz von Ultraschall auf 85 %, im Vergleich zu herkömmlichen klinischen Bewertungen. Dabei betrug die Spezifität sogar 96 %, was bedeutet, dass fast keine falschen Alarme auftraten. Diese rasche Diagnose am Einsatzort hatte wiederum unmittelbare Auswirkungen auf die Behandlung: Mit Ultraschallgeräten konnten die Sanitäter eine akute Herzinsuffizienz wesentlich häufiger richtig erkennen und bereits vor Ort Therapien wie Diuretika oder CPAP einleiten. Ohne Ultraschall erhielten lediglich 14 % der Patienten bereits präklinisch die passende Therapie, mit Ultraschall hingegen 53 % – eine fast vierfache Verbesserung. Besonders bemerkenswert war auch die drastisch verkürzte Zeitspanne: Die mittlere Zeit zwischen Erstkontakt und Therapiebeginn bei akuter Herzinsuffizienz sank von 169 Minuten auf lediglich 21 Minuten. In Situationen wie akuter Herzinsuffizienz, in denen jede Minute unbehandelten Lungenödems kritische Folgen haben kann, ist diese Zeiteinsparung revolutionär.

Mobiler Ultraschall im Rettungseinsatz – schnelle Diagnostik direkt am Einsatzort
Tragbarer Ultraschall macht zudem Routineverfahren im Notfallbereich sicherer und erfolgreicher. Ein hervorragendes Beispiel ist hierbei der intravenöse Gefäßzugang. Patienten im Schockzustand oder mit schwierigen Venenverhältnissen (z. B. nach langjährigem intravenösen Drogengebrauch) verzögern oft lebenswichtige Zugänge. Traditionell holte man für ultraschallgeführte Punktionen ein großes stationäres Ultraschallgerät hinzu – heute kann ein Arzt oder eine Pflegekraft sofort auf ein Handheld-Gerät zurückgreifen. Eine randomisierte Studie aus dem Jahr 2024 verglich Handheld-Ultraschallgeräte (HHUs) mit herkömmlichen großen Geräten für das Legen peripherer Venenkatheter in der Notaufnahme. Das Ergebnis: Die tragbaren Ultraschallgeräte waren den großen stationären Geräten hinsichtlich des Erfolgs nicht unterlegen. Die Erfolgsraten beim ersten Versuch waren vergleichbar, und es zeigten sich keine Unterschiede in der Haltbarkeit des gelegten Zugangs. Besonders hervorzuheben ist, dass diese Studie keine signifikanten zusätzlichen Schulungen erforderte – Personal aller Qualifikationsstufen konnte die Handheld-Geräte einfach anwenden. Das deutet klar darauf hin, dass Handheld-Ultraschallgeräte im klinischen Alltag problemlos größere Geräte ersetzen können, insbesondere für häufige Aufgaben in der Notaufnahme, wodurch stationäre Systeme für komplexere Untersuchungen frei bleiben und somit die Patientenversorgung beschleunigen.
Weitere vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Notfallmedizin umfassen FAST-Untersuchungen („Focused Assessment with Sonography for Trauma“) zum Nachweis innerer Blutungen, ultraschallgeführte Nervenblockaden zur Schmerztherapie sowie die rasche Untersuchung auf ein Aortenaneurysma bei Patienten mit Bauchschmerzen – all dies lässt sich effektiv mit Handheld-Geräten durchführen. Besonders der präklinische Einsatz gewinnt rasant an Bedeutung: Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) betont die Bedeutung der Notfallsonografie und fordert eine flächendeckende Ausstattung von Notarzteinsatzfahrzeugen mit Sonografiegeräten. Ein positives Beispiel ist die Luftrettung: Seit Anfang 2019 sind alle Rettungshubschrauber des ADAC und der DRF mit mobilen Ultraschallgeräten ausgestattet.
Kardiologie: Mobile Echokardiographie und hämodynamische Diagnostik am Patientenbett
Mobile Ultraschallgeräte mit Dopplerfunktion ermöglichen in der Kardiologie eine schnelle und präzise Beurteilung der Herzfunktion – direkt am Patientenbett oder im Notfallsetting. Ob linksventrikuläre Pumpfunktion, Klappeninsuffizienzen oder periphere Ödeme: Kompakte Echokardiographie-Systeme liefern sofort verwertbare Bilddaten für eine fundierte hämodynamische Entscheidungsfindung.
Eine Schlüsseltechnologie für die Herzdiagnostik ist der Doppler-Ultraschall. Geräte wie das Mindray MX7 und der Chison SonoAir bieten sowohl Pulswellen- als auch Continuous-Wave-Doppler, womit selbst hohe Flussgeschwindigkeiten – etwa bei Aortenstenosen – exakt gemessen werden können. Auch Gewebedoppler und automatische Berechnungen der Ejektionsfraktion (z. B. über Mindrays „Auto EF“) sind integriert, was schnelle und fundierte Entscheidungen direkt am Point-of-Care ermöglicht.
Speziell für den portablen Ultraschall in der Kardiologie hat Mindray mit dem TE Air i3P eine kabellose Phased-Array-Sonde entwickelt, die über Farbdoppler, PW-Doppler und sogar Tissue-Doppler verfügt – in einem kompakten Format, das bequem in die Kitteltasche passt. Mit Funktionen wie AutoEF, einem Ladecase für kabellosen Betrieb über eine Stunde sowie IP68-Schutzklasse ist das TE Air i3P ideal für Visite, Rettungsdienst oder Intensivstation geeignet.
Auch das Alpinion Minisono zeigt, wie leistungsfähig Hand Ultraschallgeräte sein können: In Kombination mit einem Tablet bietet es Farbdoppler und PW-Doppler zur Untersuchung der Hämodynamik – ideal für schnelle orientierende Echo-Untersuchungen, z. B. zum Ausschluss eines Perikardergusses oder zur Beurteilung der globalen Pumpfunktion.
Der Chison SonoAir wiederum vereint High-End-Doppler-Technologie mit der Mobilität eines ultraflachen Laptops. Bis zu vier Schallköpfe, darunter auch ein optionaler Phased-Array-Schallkopf für die Kardiologie, können gleichzeitig angeschlossen werden. Durch smarte Software-Funktionen wie Smart Doppler und Auto-Optimierung wird auch weniger erfahrenem Personal eine sichere Einschätzung erleichtert.
In der klinischen Praxis berichten Ärztinnen und Ärzte, dass diese Systeme nicht nur die Untersuchungszeit verkürzen, sondern auch helfen, kardiale Pathologien früher zu erkennen – insbesondere bei Nachkontrollen nach COVID-19, onkologischen Therapien oder unklarer Belastungsdyspnoe. Eine Untersuchung mit einem tragbaren Gerät wie dem TE Air i3P oder SonoAir kann z. B. schnell einen unentdeckten Perikarderguss oder eine eingeschränkte Ejektionsfraktion sichtbar machen – noch bevor Symptome eskalieren oder aufwendige Diagnostik notwendig wird.
Die neuen tragbaren Ultraschallgeräte dieser Hersteller zeigen: Hochwertige Kardiologie ist heute nicht mehr an stationäre Systeme gebunden – sie ist kabellos, mobil und überall dort verfügbar, wo sie gebraucht wird.
Modell | DICOM-Unterstützung | GDT-Kompatibilität | Netzwerkverbindung | Akkulaufzeit | Speichermöglichkeiten | Kompatibilität mit Praxissystemen |
---|---|---|---|---|---|---|
Mindray TE Air e5M | Ja (DICOM 3.0, inkl. Worklist) | Nicht angegeben | WLAN (802.11 a/b/g/n/ac); Bluetooth vorhanden | ~1,5 h kontinuierlich (90+ min) (Hersteller max. 4 h) | Interner Bildspeicher im Sondengerät nicht vorgesehen (Nutzung via App); Speicherung erfolgt auf mobilem Endgerät (App) mit Export als JPG/MP4 | DICOM-Anbindung an PACS (Speicher, Worklist); kein HL7/GDT; Integration via TE Air App (Android/iOS) für Datentransfer; unterstützt Q-Path und Tricefy-Cloud (direkter Upload aus App) |
Mindray TE Air i3P | Ja (DICOM 3.0, inkl. Worklist) | Nicht angegeben | WLAN (802.11 a/b/g/n/ac); Bluetooth (wie TE Air e5M) | ~1,5 h (ähnlich e5M, mit integriertem Akku) | Kein eigener Massenspeicher; Ablage über App (Smartphone/Tablet), Export als JPG/MP4 | DICOM (PACS-Anbindung, Worklist); kein HL7/GDT; mobile TE Air App für Bildgebung und Datenaustausch, inkl. Cloud-Upload (Tricefy); kann alternativ kabellos mit Mindray TE X Cart-System verwendet werden |
Mindray MX7 | Ja (optional, DICOM 3.0 Paket: Speicher, Worklist, Query/Retrieve, MPPS) | Nicht angegeben | LAN (Ethernet); WLAN integriert (für kabellosen Datenzugriff) | > 1,7 h intern (>100 min); mit optionalem Akku-„U-Bank“ bis zu ~8 h | 128 GB SSD intern (davon ~45 GB für Patientendaten); Export via USB (Formate: BMP, JPG, TIFF, DICOM etc.); Netzwerk-Speicher (iStorage) auf PC-Server | DICOM (PACS-Anbindung, Worklist, Strukturberichte); HL7 nicht explizit (Worklist über DICOM); Mindray iStation PC-Software für Patientendaten; mobile Anbindung via MedSight-App (Bildübertragung aufs Smartphone) und MedTouch-App (Tablet-Fernsteuerung) – für EMR keine GDT-Schnittstelle vorhanden. |
Alpinion E-CUBE i9 | Ja (DICOM 3.0 kompatibel – Speicher, Worklist, MPPS etc.) | Nicht angegeben | LAN (1× RJ-45); WLAN optional (für Wireless Image Sharing) | ~1 h mit Doppel-Akku (2× eingebaut; 60 min Scanzeit max.) | Interne SSD (Größe nicht publiziert); mehrere USB-C Ports (4×) für Peripherie/Speicher; Export auf USB-Medien möglich | DICOM (PACS/Worklist-Anbindung) vorhanden; kein Hinweis auf HL7/GDT; CubeView-App für Live-Bildübertragung auf mobile Geräte (iOS) via WLAN ermöglicht einfache Weitergabe von Untersuchungen. |
Chison SonoAir 70 | Ja (DICOM-Unterstützung integriert) | Nicht angegeben | LAN (RJ-45); WLAN eingebaut; (Bluetooth k.A.) | ~3 h (180 Min) kontinuierliches Scannen; ~36 h Standby | 128 GB SSD intern; 4× USB-C Ports für Sonden und Datenträger; Export/Backup über USB möglich | DICOM (PACS-Anbindung, konfigurierbarer AE-Titel); Worklist-Unterstützung wahrscheinlich (Hersteller-Dokumentation); keine Erwähnung von HL7/GDT; keine spezifische Praxis-App bekannt (Datenübertragung via LAN/WLAN an PACS oder PC möglich). |
Gynäkologie & Pränataldiagnostik: Mobile Ultraschallgeräte für eine flexible Schwangerschaftsbetreuung

Pränataldiagnostik überall verfügbar – mit dem mobilen Mindray Zeus auch außerhalb der Praxis möglich
Tragbare Ultraschallgeräte bieten in der Gynäkologie und Pränataldiagnostik flexible Einsatzmöglichkeiten – auch außerhalb klassischer Praxisräume. Mobile Systeme ermöglichen die frühzeitige Darstellung der fetalen Entwicklung, die Beurteilung der Plazentalage oder die Kontrolle bei Risikoschwangerschaften – z. B. bei Hausbesuchen oder in Gebieten mit eingeschränkter Versorgung. Die hohe Bildqualität und einfache Handhabung machen mobile Sonographiegeräte zu einer wertvollen Ergänzung in der frauenärztlichen Versorgung.
Studien zeigen, dass heutige Handheld-Ultraschallgeräte fetale Messungen mit einer Genauigkeit durchführen können, die stationären Systemen kaum nachsteht. Eine multizentrische Studie aus dem Jahr 2023 verglich zwei Handheld-Sonden (Butterfly iQ und Clarius C3) mit einem High-End-Wagen-Gerät hinsichtlich der fetalen Biometrie – sowohl in den USA als auch in Sambia. Das Ergebnis: Die geschätzte Gestationszeit wich bei den tragbaren Geräten im Durchschnitt um weniger als zwei Tage ab, und die Übereinstimmung der Messungen war extrem hoch (Intraklassenkorrelation ≥ 0,989). Es zeigte sich eine geringe Tendenz zur Unterschätzung des Gestationsalters im späteren Schwangerschaftsverlauf (ca. 1–2 Tage), was jedoch in der klinischen Praxis meist vernachlässigbar ist. Kurz gesagt: Handheld-Ultraschallgeräte sind in der Lage, Routinemessungen wie Kopfumfang oder Abdominaldurchmesser des Feten mit einer Genauigkeit durchzuführen, die den klinischen Anforderungen entspricht. Solche Ergebnisse sind entscheidend dafür, dass Gynäkolog:innen diesen Geräten auch bei Vorsorgeuntersuchungen in abgelegenen oder unterversorgten Regionen vertrauen.
Ein weiterer großer Vorteil ist die Möglichkeit zur Integration in telemedizinische Workflows. Tragbare Ultraschallgeräte können mit Tablets oder Smartphones gekoppelt und in Echtzeit mit Expert:innen geteilt werden. Während der COVID-19-Pandemie entstanden erste Pilotprojekte, bei denen Schwangere selbst – unter telemedizinischer Anleitung – einfache Ultraschallscans zu Hause durchführten. Eine systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2024 zu Tele-Ultraschall in der Schwangerschaft zeigt: Diese Anwendungen sind in der Praxis durchführbar und ermöglichen diagnostisch verwertbare Bilder, sofern eine fachliche Anleitung oder Nachsichtung durch Expert:innen erfolgt. Die Leistungsfähigkeit der Handheld-Geräte war in diesen Fällen mit der von Standard-Ultraschallgeräten bei Basisuntersuchungen vergleichbar.
Insbesondere in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen entstehen innovative Versorgungsmodelle: Dort führen Hebammen oder speziell geschulte Laien tragbare Scans durch und übertragen die Bilder über 4G- oder 5G-Netze an Fachärzt:innen. So lässt sich die pränatale Versorgung enorm ausweiten – Risikoschwangerschaften können frühzeitig erkannt und weitervermittelt, unkomplizierte Schwangerschaftsverläufe bestätigt werden. Dieses Vorgehen spart nicht nur Wege und Ressourcen, sondern bringt auch emotionale Sicherheit für Patientinnen.
Auch in der klinischen Geburtshilfe gewinnt der Handheld-Ultraschall an Bedeutung. Ein schneller Scan kann beispielsweise bei einer gebärenden Frau die Kindslage (Schädellage vs. Beckenendlage) oder die Plazentaposition bestimmen – ohne den Aufwand, ein großes Gerät heranzuschaffen. In gynäkologischen Praxen lassen sich tragbare Ultraschallgeräte einsetzen, um z. B. Ovarialzysten oder frühe Schwangerschaften direkt während der Untersuchung zu beurteilen. Viele Ärzt:innen, die Handheld-Ultraschall in den Praxisalltag integriert haben, berichten von gesteigertem Vertrauen in ihre unmittelbaren Entscheidungen – gerade in Situationen, in denen schnelle Klarheit erforderlich ist.
Auch wenn noch mehr hochwertige Studien zu den Auswirkungen auf Patient:innen-Ergebnisse erforderlich sind, zeigt sich ein klarer Trend: Handheld-Ultraschallgeräte schließen in der gynäkologischen Versorgung zunehmend die Lücke zwischen Verdacht und gesicherter Diagnose – zum Vorteil aller Beteiligten.
Technologische Innovation bei mobilen Ultraschallgeräten: Leistungsstark, kompakt und vernetzt
Moderne mobile Ultraschallsysteme vereinen hohe Bildqualität mit innovativer Technologie – bei minimaler Gerätegröße. Fortschritte in der Signalverarbeitung, KI-gestützte Bildanalyse und langlebige Akkus machen tragbare Ultraschallgeräte zu leistungsfähigen Werkzeugen in der täglichen Diagnostik. Dank DICOM-Integration, Cloud-Anbindung und drahtloser Datenübertragung fügen sie sich nahtlos in den digitalen Workflow der Praxis oder Klinik ein.
Semi-mobile Systeme für die Klinik:
Halbmobile Ultraschallgeräte schließen die Lücke zwischen klassischen Gerätewagen und Handheld-Systemen. Sie bieten die Bildqualität eines High-End-Geräts in einem kompakten Format – ideal für Intensivstation, Notaufnahme oder Visite. Systeme wie die neue Philips Compact Ultrasound 5000 Serie zeigen diesen Trend: Laptop-groß, akkubetrieben und mit identischer Bildverarbeitung und Software wie große Standgeräte. Das bedeutet: gleichbleibende Bildqualität und gewohnte Workflows – nur eben deutlich mobiler. Diese Systeme ermöglichen bis zu 2,5 Stunden Scannen im Akkubetrieb und starten innerhalb weniger Sekunden – entscheidend, wenn „jede Sekunde zählt“. Ihre Flexibilität macht sie abteilungsübergreifend einsetzbar: Morgens für ein FAST-Screening in der Notaufnahme, danach direkt in die Gynäkologie zur fetalen Kontrolle – ein echter Allrounder.
KI-gestützte Bildgebung:
Moderne Handheld-Geräte integrieren zunehmend KI-Tools, die sowohl die Nutzerführung als auch die Messgenauigkeit verbessern. Neben der bereits erwähnten automatisierten Erkennung von B-Linien bei Lungenscans gibt es Funktionen zur automatischen Blasenvolumenmessung, EF-Berechnung (Ejektionsfraktion) oder zur KI-gestützten Positionierung des Schallkopfes, um die optimale Schnittbildführung zu gewährleisten. Das reduziert die Lernkurve für Einsteiger und erhöht die Standardisierung der Untersuchung.
Konnektivität & Cloud-Integration:
Viele tragbare Ultraschallsysteme lassen sich heute per App direkt mit PACS oder Cloud-Diensten verbinden. Bilder können in Echtzeit hochgeladen oder zur Fernbegutachtung geteilt werden.
Kabellose Sonden & 5G-Technologie:
Die zunehmende Verbreitung kabelloser Schallköpfe – wie etwa beim Mindray TE Air oder Chison SonoAir – bringt nicht nur mehr Bewegungsfreiheit, sondern auch hygienische Vorteile. In Kombination mit 5G-Netzwerken wird es nun möglich, Ultraschalluntersuchungen live aus einem Rettungswagen ins Krankenhaus zu übertragen. Ärzt:innen im Schockraum können bereits vor Ankunft des Patienten fundierte Entscheidungen treffen. Die hohe Bandbreite und minimale Latenzzeit von 5G ermöglichen dabei eine Echtzeit-Übertragung nahezu ohne Verzögerung – ein enormes Potenzial für Telemedizin und Notfalleinsätze.
Tragbarer Ultraschall als Monitoring-System:
In der Forschung entstehen derzeit erste tragbare oder aufklebbare Ultraschallsensoren, die eine kontinuierliche Überwachung ermöglichen. Bereits 2022 wurde ein Prototyp eines tragbaren kardiologischen Ultraschalls vorgestellt – ein Pflaster, das rund um die Uhr die Herzfunktion scannt, etwa wie ein „Mini-Echo direkt auf der Brust“. Auch wenn diese Technik noch nicht klinisch verfügbar ist, zeigt sie, wohin die Reise geht: Ultraschall wird nicht nur ein Diagnosetool bleiben, sondern könnte bald auch als Überwachungsinstrument im Intensivbereich dienen – etwa zur kontinuierlichen Herzleistungsmessung bei kritisch kranken Patienten.
Mit dem Fortschreiten dieser Entwicklungen wächst das Spektrum an Ultraschalllösungen für Ärzt:innen rapide – vom Handheld-Probe für den schnellen Blick, über Tablet-Ultraschall für detailliertere Untersuchungen, bis hin zu kompakten Laptop-Systemen für radiologisch anspruchsvolle Anwendungen. Allen gemeinsam ist ihr Ziel: Diagnostik näher an den Patienten zu bringen – schneller, flexibler und vernetzter als je zuvor.
Modell | KI-Funktionen | Touchbedienung | App-Integration | Cloud-Optionen | Automatisierung |
---|---|---|---|---|---|
Mindray TE Air e5M | AutoEF, AutoIMT | Ja | TE Air App (iOS/Android) | Tricefy Cloud Upload | Voreinstellungen via App |
Mindray TE Air i3P | AutoEF, AutoIMT | Ja | TE Air App | Tricefy, Q-Path | Auto-Optimierung über Presets |
Mindray MX7 | Smart Doppler, Smart B-Mode | Optional | MedSight, MedTouch | – | Preset-Automatisierung via Software |
Alpinion E-CUBE i9 | Needle Vision, Auto IMT | Ja | CubeView (iOS) | – | KI-basiertes Bild-Tuning |
Chison SonoAir 70 | iWorks™, AutoIMT | Ja (HD-Touch) | – | USB/Netzwerk, kein Cloud | Untersuchungsabläufe automatisierbar |
Klinische Relevanz mobiler Ultraschallgeräte: Flexibel einsetzbar in allen Fachbereichen
Mobile Ultraschallgeräte haben sich als unverzichtbare Diagnosewerkzeuge in nahezu allen medizinischen Fachbereichen etabliert. Ob in der Inneren Medizin, Notfallversorgung, Gynäkologie oder Kardiologie – tragbare Systeme ermöglichen eine schnelle, ortsunabhängige Bildgebung direkt am Point of Care. Ihre Vielseitigkeit, Mobilität und Anschlussfähigkeit an digitale Systeme machen sie zu einer zentralen Komponente moderner Versorgungskonzepte.
Verbesserte Patientenergebnisse
Ob bei der beschleunigten Behandlung einer Herzinsuffizienz im Rettungseinsatz oder beim frühzeitigen Erkennen versteckter Herzbefunde in der Praxis – tragbare Ultraschallgeräte zeigen konkrete Vorteile für die Patientenversorgung. So kann beispielsweise eine präklinische Lungensonographie mit einem Handheld-Gerät die Zeit bis zur Therapie drastisch verkürzen und die diagnostische Genauigkeit bei kritischen Zuständen deutlich erhöhen. Früher Behandlungsbeginn bedeutet oft bessere Outcomes und kürzere Klinikaufenthalte – ein direkter Gewinn für die Patient:innen.
Effizienz im Arbeitsablauf
Mobile Ultraschallgeräte reduzieren den Zeitaufwand und die Logistik, die nötig wären, um Patient:innen zu einer Bildgebungseinheit zu bringen. In Notfallsituationen kann genau diese Zeit lebensrettend sein. In der ambulanten Versorgung ermöglicht das mobile Gerät eine „One-Stop“-Untersuchung, ohne zusätzliche Termine. Studien zeigen, dass Handheld-Geräte bei Routineanwendungen wie dem Legen peripherer Venen oder bei fokussierten Echokardiografien vergleichbare Ergebnisse wie Standardgeräte liefern – ein großes Potenzial, um Bildgebungseinheiten zu entlasten. Auch in der Lehre profitieren Medizinstudierende und Assistenzärzt:innen: Je besser der Zugang zu Geräten im Alltag ist, desto öfter kann am Patienten geübt und Kompetenz aufgebaut werden.
Zugang zu medizinischer Versorgung
Der vielleicht tiefgreifendste Effekt tragbarer Ultraschallgeräte liegt in ihrer Fähigkeit, medizinische Versorgung zu demokratisieren. In ländlichen oder ressourcenschwachen Regionen können heute leistungsfähige Schallsonden zu vergleichsweise niedrigen Kosten eingesetzt und per Telemedizin mit Fachärzt:innen verknüpft werden. Ein Landarzt kann z. B. eine Schwangere untersuchen und die Bilder in Echtzeit einem Perinatologen oder Kardiologen zur Verfügung stellen. Diese Form der digital unterstützten Versorgung schließt Versorgungslücken und bringt hochwertige Diagnostik in Regionen, die bislang kaum Zugang dazu hatten. Zahlreiche Studien zeigen, dass solche Modelle in einkommensschwachen Ländern nicht nur machbar, sondern auch erfolgreich umsetzbar sind.
Stetiger Innovationsschub
Der Ultraschallmarkt entwickelt sich rasant weiter – und mit ihm die Möglichkeiten in der klinischen Praxis. Ärzt:innen, die diese Technologien nutzen, treiben gleichzeitig deren Weiterentwicklung voran, indem sie neue Einsatzszenarien identifizieren. Die Hersteller reagieren mit Funktionen wie verbesserter Bildqualität, KI-gestützter Befundung, längeren Akkulaufzeiten und spezialisierten Softwarepaketen. Ein Beispiel: Auf einem Handheld-Ultraschallgerät wurde kürzlich ein neues Gynäkologie-Modul vorgestellt, das automatisch die fetale Herzfrequenz und die Scheitel-Steiß-Länge misst.
Fazit
Tragbare und Handheld-Ultraschallgeräte revolutionieren die moderne Medizin: Sie machen Bildgebung unmittelbarer, zugänglicher und anwenderfreundlicher. Notfallmediziner:innen können schneller Entscheidungen treffen, Kardiolog:innen erweitern ihre Diagnostik bis an das Krankenbett, und Gynäkolog:innen können Mütter und ungeborene Kinder sogar über große Distanzen hinweg überwachen. Hochwertige Studien belegen immer wieder: Bei entsprechender Schulung können kompakte Ultraschallgeräte in vielen klinischen Szenarien die Genauigkeit stationärer Systeme erreichen. Für die moderne ärztliche Praxis wird es daher zunehmend lohnenswert, sich in POCUS fortzubilden und mit den aktuellen Gerätemöglichkeiten vertraut zu bleiben.
Es ist keine Übertreibung zu sagen: Wir erleben einen Wandel in der medizinischen Diagnostik – bei dem das Ultraschallgerät zwar immer kleiner wird, sein Einfluss aber stetig wächst. Der Ultraschall kommt nicht mehr nur zum Patienten – er ist bereits da.
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